Hirtenstein 1, 87538 Bolsterlang

Ablauf

Bolsterlang im Allgäu

Ablauf der Therapie

Alle therapeutischen Maßnahmen sind auf den Erhalt Ihrer Erwerbsfähigkeit ausgerichtet.

1. Aufnahmephase

Dauer: ca. zwei Wochen

In der Aufnahmephase erfolgt mit allen Rehabilitanden eine individuelle und ganzheitliche Diagnostik in den Bereichen Medizin, Arbeitstherapie, Psychotherapie und in den sozialen und sozialrechtlichen Bereichen sowie eine Leistungsbeurteilung im beruflichen und körperlich-sportlichen Bereich. Darauf aufbauend erfolgen eine individuelle Behandlungsplanung und die gemeinsame Bestimmung erreichbarer Rehabilitationsziele. Gemeinsam mit Ihnen planen wir die Maßnahmen in Arbeits-, Ergo- und Sporttherapie sowie die psychotherapeutischen Indikationsgruppen neben dem Standardprogramm. Nach der Indikationskonferenz verlassen Sie die Aufnahmegruppe und werden in Ihre Bezugsgruppe für die restliche Zeit der Behandlung verlegt.

2. Hauptphase

Dauer: ca. zehn Wochen

Nach der Aufnahmephase beginnt die Hauptphase der Behandlung in einer Bezugsgruppe mit ca. zwölf Patienten. Die Gruppenzuordnung erfolgt anhand Ihrer Erwerbsperspektive, um auch in der Psychotherapie genau auf Ihre Bedürfnisse einzugehen. Die Lebensfragen eines Menschen mit langer Arbeitslosigkeit sind erfahrungsgemäß andere,  als die eines Menschen,  der am Rande seiner Leistungsfähigkeit arbeitet. Nach ca. acht Wochen insgesamter Behandlungsdauer überprüfen wir mit Ihnen zusammen in einer erneuten Konferenz den Fortgang Ihrer Therapie und ändern ggfls. noch einmal individuelle Therapiemaßnahmen.

3. Entlass-Phase

Dauer: 3 Wochen

Die letzten drei Wochen der Therapie bilden die Entlass-Phase: Sie fahren für fünf Tage zu einem Realitätstraining in Ihre alte Umgebung, suchen Ihre Suchtberatungsstelle auf, evtl. Ihren Arbeitgeber. Sie haben Kontakt zu Ihrer Selbsthilfegruppe und bilanzieren für sich das Ergebnis der Behandlung und hoffentlich den Erfolg für Sie.

Das Hauptziel aller medizinischen und therapeutischen Maßnahmen und Interventionen ist, durch die Behandlung der geschädigten Körperfunktionen und -strukturen, durch die Überwindung bzw. Kompensation beeinträchtigter Körper- und psychischer Funktionen und durch die Steigerung der körperlichen, psychischen, geistigen und sozialen Aktivitäten ein höheres Maß an Teilhabe des Rehabilitanden in möglichst vielen Lebensbereichen zu erreichen.

 

 

 

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