Langzeittherapie

Stationäre Langzeittherapie

In das stationäre Langzeittherapieprogramm von je nach Suchtmittel zwischen zwölf (Pathologisches Glücksspiel) und 15 Wochen (alle anderen Indikationen) werden Rehabilitanden aufgenommen, bei denen mehrere der nachfolgenden Kriterien vorliegen können:

durch Suchtmittel geprägtes soziales Umfeld

fehlende soziale Integration

stark reduzierter Allgemeinzustand

Abstand vom bisherigen (konsumbefördernden) Umfeld

schwere suchtmittelbedingte körperliche Folgeerkrankungen, die mitbehandelt werden müssen oder bei einem Rückfall eine vitale Gefährdung darstellen würden

schwere psychiatrische Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis

längere Arbeitslosigkeit

Mit Ihrem Bezugstherapeuten erstellen Sie einen Therapieplan, der Ihre persönlichen Therapieziele und die Therapiedauer berücksichtigt. Persönliche Erfahrungen mit anderen auszutauschen ist am Anfang der Therapie vielleicht noch ungewohnt. Nach einer gewissen Zeit werden Sie von ganz allein das Bedürfnis verspüren, über verschiedene Dinge zu reden. Ihre Mitpatienten bieten die nötige Unterstützung und die Möglichkeit, gegenseitig voneinander zu lernen. Wenn Sie Ihre Angehörigen in die Therapie einbeziehen möchten, bieten wir nach Absprache Angehörigenseminare und -gespräche an.

Wichtiger Bestandteil der Therapie ist die Klärung beruflicher Perspektiven, damit Sie künftig am Erwerbsleben teilhaben können. Hier bemühen wir uns gemeinsam mit Ihnen um konkrete Schritte zu einer möglichen beruflichen (Re)-Integration.

Sind Sie mit allen Gesetzen und Anträgen vertraut? Oder haben Sie sich schon seit einiger Zeit nicht mehr darum gekümmert? Wenn Sie Hilfe bei der Regelung Ihrer Behördenangelegenheiten, Ihrer Schulden oder bei juristischen Angelegenheiten benötigen, wenn Sie Leistungen wie Arbeitslosengeld, Krankenversicherung oder Sozialhilfe beantragen wollen, hilft Ihnen unser Sozialdienst gern durch den Behördendschungel.

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